Unternehmensnachfolge und M&A-Markt 2026: Trend-Prognosen im Unternehmensverkauf

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Die größte Transaktionswelle seit Jahren steht bevor – was mittelständische Unternehmer jetzt wissen müssen.

Der deutsche M&A-Markt steht vor einer historischen Trendwende. Nach drei Jahren der Zurückhaltung prognostizieren Experten für 2026 eine signifikante Marktbelebung. Lincoln International erwartet für 2026 eine um rund 20% höhere M&A-Aktivität mit deutschen Zielunternehmen als 2025 (VC Magazin, Oktober 2025). Für mittelständische Unternehmer, die über einen Verkauf nachdenken, öffnet sich ein einzigartiges Zeitfenster.

M&A-Marktprognose 2026: Die wichtigsten Trends und Treiber im Überblick

Die aktuellen Marktstudien zeigen eindeutig: 2026 wird das Jahr der Trendwende im deutschen M&A-Markt. Nach drei Jahren verhaltener Aktivität deutet sich eine signifikante Belebung der Transaktionslandschaft an.

Marktstimmung: Stabilität schafft Planungssicherheit

Die makroökonomischen Projektionen für 2026 zeigen: Die Finanzierungskonditionen im Euroraum entspannen sich. Die EZB verweist in ihren Staff-Projektionen darauf, dass die seit Juni 2024 eingeleiteten Zinssenkungen die zuvor restriktive Wirkung der Geldpolitik weitgehend neutralisiert haben. Für die Jahre 2025 und 2026 werden dadurch „weniger restriktive Finanzierungsbedingungen“ erwartet, die Investitionen und Transaktionen stützen. Diese Entwicklung schafft den Unternehmen genau die Planungssicherheit, die für größere M&A-Transaktionen erforderlich ist – sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite (ecb.europa).

Willem Keijzer, Managing Partner bei CNX Transaction Partners, sieht die aktuelle Marktlage differenziert: 

„Die Bewertungserwartungen zwischen Käufern und Verkäufern nähern sich wieder an. Nach Jahren der Unsicherheit sehen wir jetzt ein Zeitfenster, in dem faire Preise erzielbar sind. Besonders im Mittelstand mit Unternehmenswerten zwischen 10 und 100 Millionen Euro herrscht eine gesunde Nachfrage.“

Internationale Transaktionen dominieren mit 75 % Marktanteil

Der deutsche M&A-Markt zeigt eine zunehmende Internationalisierung: 75 % aller Transaktionen mit deutschen Zielunternehmen werden 2026 voraussichtlich grenzüberschreitend sein (ma-review.de). Besonders der Industriesektor – insbesondere Industrie- und Chemieunternehmen – gilt als attraktives Zielsegment für internationale Investoren (CMS Law).

Die wichtigsten Käufergruppen:

  • USA: Weiterhin wichtigster M&A-Partner Deutschlands
  • Europäische Nachbarländer: Verstärkte Konsolidierung im EU-Binnenmarkt
  • Asiatische Investoren: Fokus auf Technologie und Industrieunternehmen

Unternehmensnachfolge 2026: Die Herausforderung des Jahrzehnts

Auch die demografische Welle rollt unaufhaltsam: Für den Zeitraum 2022 bis 2026 kommt eine Studie dabei zu dem Ergebnis, dass bundesweit bei etwa 190.000 Unternehmen eine Unternehmensnachfolge zu erwarten ist, so das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Diese Zahl wird sich mittelfristig noch dramatisch erhöhen.

Die Dimension der Nachfolge-Herausforderung

Bis zum Ende des Jahr 2026 streben rund 560.000 der insgesamt 3,8 Mio. mittelständischen Unternehmen eine Nachfolge an, zeigt das KfW-Nachfolge-Monitoring. Die regionale Verteilung ist dabei ungleichmäßig:

  • Nordrhein-Westfalen: Fast 40.000 Unternehmen
  • Bayern: Fast 35.000 Unternehmen
  • Baden-Württemberg: Mehr als 27.000 Unternehmen

Besonders betroffen sind 34.900 zur Übergabe anstehende Familienunternehmen aus dem Bereich Handel sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen und das produzierende Gewerbe.

Nachfolgeplanung: Der frühe Vogel macht den Deal

Ein Drittel der Unternehmerschaft ist bereits über 60 Jahre alt – das sind 1,2 Millionen Inhaber. Nur noch jeder zehnte Inhabende ist unter 40 Jahren. Das Durchschnittsalter der Inhaber erreichte mit über 54 Jahren einen neuen Höchststand. Diese Alterung schreitet schneller voran als in der Gesamtbevölkerung.

Willem Keijzer rät zu proaktivem Handeln: „Der optimale Zeitpunkt für den Verkaufsprozess liegt 2-3 Jahre vor dem geplanten Ausstieg. Wer erst mit 67 anfängt, über den Verkauf nachzudenken, verpasst das beste Zeitfenster und verkauft unter Druck. Eine strukturierte Vorbereitung kann den Unternehmenswert um 20-30 % steigern.“

Alternative Nachfolgemodelle gewinnen an Bedeutung

Innovative Nachfolgelösungen jenseits des klassischen Familienmodells etablieren sich:

Management Buy-Out (MBO): Bei 22% der Nachfolgen übernimmt das eigene Führungsteam. Die Vorteile: Kontinuität im Geschäft, Erhalt der Unternehmenskultur, motivierte neue Eigentümer. Moderne Finanzierungsstrukturen mit Private Debt und Mezzanine-Kapital machen MBOs auch für kleinere Unternehmen ab 2 Mio. EUR Umsatz möglich.

Management Buy-In (MBI): Externe Manager mit Branchenerfahrung suchen gezielt nach Übernahmemöglichkeiten. Der Vorteil für Verkäufer: Professionelle Käufer mit klarem Businessplan und gesicherter Finanzierung.

Buy-and-Build-Plattformen: PE-Investoren bauen gezielt Branchenkonsolidierungen auf. Sie zahlen oft Premium-Preise für strategisch passende Add-ons. Besonders in fragmentierten Märkten wie Handwerk, Gesundheit oder spezialisierte Dienstleistungen.

Stiftungslösungen: Für Unternehmer, die ihr Lebenswerk erhalten wollen, bieten Stiftungsmodelle eine Alternative. Das Unternehmen bleibt eigenständig, der Verkäufer sichert sich Einfluss und schafft ein dauerhaftes Vermächtnis.

KI-Revolution im Due-Diligence-Prozess: Technologie als Game-Changer

Die Digitalisierung der Due Diligence ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität. Virtuelle Datenräume stellen eine Basistechnologie der KI-Anwendung in Due-Diligence-Prozessen dar, erklärt PKF WMS. Die Vorteile sind messbar und signifikant.

AI-powered Due Diligence als neuer Standard

Die Due Diligence wird häufig charakterisiert als eine mit gebotener Sorgfalt durchgeführte systematische und detaillierte Datensammlung – ein Prozess, der traditionell Wochen oder Monate dauerte. KI verkürzt diese Zeit drastisch:

Dokumentenanalyse in Echtzeit: Moderne KI-Tools können tausende Seiten von Verträgen, Bilanzen und Berichten in Stunden statt Wochen analysieren. KI-Lösungen könnten hier Abhilfe schaffen. Die im Datenraum hinterlegten Unterlagen würden von der KI automatisiert „durchforstet“ und auf mögliche Risiken („Red Flags“) geprüft.

Pattern Recognition: Algorithmen erkennen Unregelmäßigkeiten in Finanzdaten, die auf versteckte Risiken hinweisen könnten – von ungewöhnlichen Zahlungsmustern bis zu verdächtigen Vertragskonstruktionen.

Predictive Analytics: Auf Basis historischer Daten prognostizieren KI-Modelle zukünftige Geschäftsentwicklungen und identifizieren potenzielle Wertreiber.

Rechtliche Aspekte der KI-Compliance

Die am 21. Mai 2024 verabschiedete „KI-Verordnung“ sieht unionsweit umfassende Sorgfalts- und Transparenzpflichten für das Inverkehrbringen, die Inbetriebnahme und die Verwendung von KI-Systemen vor. Verstöße können Geldbußen bis zu 35 Millionen Euro oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes nach sich ziehen.

„Die KI-Compliance wird zum neuen Hygienefaktor bei Transaktionen“, warnt Willem Keijzer. „Käufer prüfen nicht mehr nur, ob ein Unternehmen KI nutzt, sondern ob es dabei compliant agiert. Fehlende KI-Governance kann zum Deal-Breaker werden.“

Cross-Border M&A: Internationale Deals prägen 2026

Die deutsche M&A-Marktlandschaft zeigt eine zunehmende Internationalisierung: Für das Jahr 2026 wird prognostiziert, dass der Anteil grenzüberschreitender Transaktionen mit deutschen Zielunternehmen rund 75% erreichen könnte. Gleichzeitig gilt der Industriebereich – insbesondere Industrie- und Chemieunternehmen – weiterhin als attraktives Zielsegment für Investoren mit internationalem Fokus (CMS Law).

 

ESG Due Diligence: Nachhaltigkeit wird zur Pflicht

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verändert M&A fundamental. Ab 2026 müssen auch kapitalmarktorientierte KMU berichten (EU CSRD Richtlinie). Die Integration von ESG-Kriterien in M&A-Prozesse ist keine Option mehr, sondern Notwendigkeit. Die 16. CMS M&A Study aus dem Jahr 2024 zeigt einen Anstieg von 14 % bei der Anzahl der Geschäfte, bei denen eine ESG-Due-Diligence-Prüfung durchgeführt wurde.

CSRD-Compliance ab 2026

Die regulatorischen Anforderungen verschärfen sich. Ab dem 1. Januar 2026 sollen auch alle kleinen und mittleren kapitalmarktorientierten Unternehmen berichtspflichtig werden (force.earth). Die Implikationen für M&A sind weitreichend:

Due-Diligence-Erweiterung: Die Durchführung einer ESG Due Diligence umfasst nicht nur die qualitative Analyse und Darstellung, sondern auch die Berücksichtigung wichtiger KPIs eines potenziellen Zielunternehmens.

Bewertungsrelevanz: ESG-Risiken fließen direkt in die Unternehmensbewertung ein. Fehlende Nachhaltigkeitsstrategie kann zu Preisabschlägen führen.

Post-Merger-Integration: ESG-Aspekte müssen von Anfang an in Integrationsplanungen berücksichtigt werden.

Willem Keijzer betont die praktischen Auswirkungen: „ESG ist kein Soft Factor mehr. Wir sehen konkrete Preisabschläge von 5-15% bei Unternehmen mit schwacher ESG-Performance. Umgekehrt erzielen Vorreiter Premiums. Die Vorbereitung auf ESG-Due-Diligence sollte mindestens 12 Monate vor dem geplanten Verkauf beginnen.“

Green Finance als Chance

Impact-orientierte Deal-Strukturen gewinnen an Bedeutung. Nachhaltige Geschäftsmodelle ziehen neue Käufergruppen an – von Impact-Fonds bis zu ESG-mandatierten Corporates.

Private Equity: Der Exit-Stau löst sich auf

Nach Jahren des Wartens kommt Bewegung in den PE-Markt. Seit Jahren wird die Nachfolgewelle prognostiziert – jetzt geht es los, konstatiert Ebner Stolz. Der aufgestaute Handlungsdruck schafft Opportunitäten.

Die aktuelle PE-Landschaft

Die Zahlen sind beeindruckend: Private-Equity-Firmen planen mit höherer Wahrscheinlichkeit mindestens einen Deal oder mehr zu verfolgen. Nach verlängerten Halteperioden von teilweise über sieben Jahren müssen viele Fonds jetzt Exits realisieren.

Secondary Buyouts: Der Verkauf zwischen PE-Häusern wird zur Normalität. Dies schafft Liquidität und ermöglicht Neupositionierungen.

GP-led Continuations: Innovative Fondsstrukturen erlauben längere Halteperioden für vielversprechende Assets.

Add-on Acquisitions: Bestehende Portfoliounternehmen werden durch gezielte Zukäufe gestärkt.

Distressed M&A: Die unterschätzte Chance

Laut Bain & Company laufen bis Ende 2025 weltweit Leveraged Loans im Umfang von rund 300 Mrd. US-Dollar zur Refinanzierung aus – mehr als das Dreifache des Volumens, das bereits 2023 fällig war. Diese „Maturity Wall“ erhöht den Druck auf bestehende Kapitalstrukturen und schafft neue Situationen für Distressed-Investoren.

„Der Distressed-Markt wird 2026 an Fahrt gewinnen“, prognostiziert Willem Keijzer. „Nicht jedes Unternehmen in Schwierigkeiten ist ein schlechtes Asset. Häufig fehlt Kapital für notwendige Transformationen – und genau dort entstehen interessante Situationen für Käufer mit Restrukturierungs-Know-how.“

Branchenanalyse: Diese Sektoren dominieren 2026

Technology und Software führen

Das Volumen sogenannter Outbound-Transaktionen nahm um 68 Prozent spürbar zu, getrieben vor allem vom Technologiesektor (bain).

Die Gründe hierbei sind vielfältig:

  • KI-Integration treibt Konsolidierung
  • SaaS-Modelle ermöglichen skalierbare Geschäfte
  • Cybersecurity wird zur kritischen Infrastruktur


Healthcare: Der demografische Imperativ

Die alternde Gesellschaft macht Healthcare zum Wachstumsmarkt. Besonders gefragt:

  • Digital Health Plattformen
  • MedTech-Innovatoren
  • Spezialisierte Pflegeanbieter


Energie und Cleantech

Die Energiewende generiert Transaktionsbedarf. Dekarbonisierung durch strategische M&A wird zum Unternehmensimperativ. Wasserstoff-Technologie und Erneuerbare-Energien-Assets stehen im Fokus.

M&A-Finanzierung: Neue Wege zum Deal

Verbesserte Kreditkonditionen

Die Finanzierungslandschaft entspannt sich. Die positiven Aussichten für Deal-Aktivitäten basieren auch auf sinkenden Zinsen und flexibleren Kreditstrukturen.

Leverage-Level: Stabile Verschuldungsgrade von 3,5-4x EBITDA werden wieder akzeptiert.

Alternative Finanzierung: Direct Lending Fonds bieten flexible Strukturen jenseits klassischer Bankfinanzierung.

Verkäuferdarlehen: Werden zur akzeptierten Brückenlösung bei Bewertungsdifferenzen.

Strukturierte Kaufpreismodelle

Willem Keijzer erklärt die Trends: „Earn-Outs sind zurück, aber intelligenter strukturiert. Statt reiner Umsatzziele sehen wir vermehrt EBITDA- oder strategische Meilensteine. Das schafft bessere Anreizstrukturen für beide Seiten.“

Post-Merger Integration: Die ersten 100 Tage entscheiden

Der Erfolg einer Transaktion zeigt sich erst nach dem Closing. Die Integration entscheidet über Wertschöpfung oder -vernichtung.

Digitale Integration als Priorität

Die IT-Integration wird zum kritischen Erfolgsfaktor:

  • Cloud-Migration ermöglicht schnelle Skalierung
  • Daten-Harmonisierung schafft Transparenz
  • Cyber-Security von Tag 1

Der menschliche Faktor

„Culture eats strategy for breakfast“ – diese Weisheit gilt besonders bei M&A. Erfolgreiche Integrationen fokussieren auf:

  • Transparente Kommunikation ab Ankündigung
  • Retention-Programme für Schlüsselmitarbeiter
  • Quick Wins für Momentum

Fazit: Historische Chancen für Vorbereite

Der M&A-Markt 2026 bietet außergewöhnliche Möglichkeiten. Die Kombination aus demografischem Wandel, technologischer Disruption und verbessertem Finanzierungsumfeld schafft ideale Bedingungen.

Willem Keijzer fasst zusammen: „2026 wird ein Verkäufermarkt für gut vorbereitete Unternehmen. Wer jetzt mit der Vorbereitung beginnt, professionelle Beratung hinzuzieht und realistische Erwartungen hat, kann optimale Ergebnisse erzielen. Der Schlüssel liegt in der frühzeitigen, strategischen Vorbereitung.

Die wichtigsten Handlungsempfehlungen:

  1. Starten Sie die Verkaufsvorbereitung 18-24 Monate vorher
  2. Investieren Sie in Digitalisierung und ESG-Compliance
  3. Dokumentieren Sie Prozesse und bereinigen Sie die Bilanz
  4. Holen Sie sich professionelle Unterstützung
  5. Seien Sie realistisch bei der Bewertung

Der deutsche Mittelstand steht vor der größten Transformationswelle seiner Geschichte. Wer die Zeichen der Zeit erkennt und handelt, wird zu den Gewinnern gehören.

FAQ: Die 6 wichtigsten Fragen zum Unternehmensverkauf 2026

Idealerweise 18-24 Monate vor dem geplanten Ausstieg. Für einen Exit 2026 sollte die Vorbereitung spätestens Anfang 2025 schon angefangen haben – besser jetzt für 2027 vorbereiten.

Der Wert eines Unternehmens lässt sich nicht pauschal bestimmen. Er ergibt sich aus einer systematischen Vorbereitung auf den Verkaufsprozess und der Anwendung etablierter Bewertungsmethoden. Eine belastbare Bewertung ist erst möglich, wenn das Unternehmen fachgerecht aufbereitet wurde. Dazu gehören unter anderem:

  • vollständige und transparente Finanzinformationen,
  • eine strukturierte Dokumentation,
  • die nachvollziehbare Darstellung der geschäftlichen Entwicklung und Marktposition,
  • sowie die Reduktion potenzieller Informationsrisiken.

Auf dieser Grundlage wird der Unternehmenswert üblicherweise anhand verschiedener Verfahren ermittelt – zum Beispiel Ertragswert- bzw. DCF-Methoden, Multiplikatoransätze oder der Vergleich mit relevanten Transaktionen. Als Faustformel kann gelten: 4-8x EBITDA im Mittelstand.

Der richtige Käufer ergibt sich aus einer klar definierten Zielgruppe und einer strukturierten Marktansprache. 2026 spielen Professionalität in der Vorbereitung, belastbare Unterlagen und eine präzise Käuferlogik eine besondere Rolle. Geeignete Käufer werden über Research, Branchenanalysen, Benchmarking und gezielte Ansprache ermittelt. Entscheidend ist, potenzielle Interessenten nicht nur nach Preis, sondern auch nach strategischer Passung, Finanzierungsfähigkeit und Umsetzungskompetenz auszuwählen.

Die Kosten setzen sich in der Regel aus einem monatlichen Retainer und einer erfolgsabhängigen Abschlussgebühr zusammen. Die Höhe variiert abhängig von Unternehmensgröße, Komplexität und Transaktionsumfang. Üblich sind prozentuale Erfolgsfees auf Basis des finalen Kaufpreises, ergänzt durch fixe Honorare für Projektmanagement, Analysen und Unterlagenerstellung.

Ein typischer Unternehmensverkauf dauert mehrere Monate und umfasst Vorbereitung, Käuferansprache, Due Diligence und Verhandlung. Die Dauer hängt vom Geschäftsmodell, der Qualität der Unterlagen, der Marktattraktivität und der Reaktionsgeschwindigkeit der Käufer ab.

Für 2026 wird ein spürbarer Anstieg der M&A-Aktivität erwartet. Studien zeigen eine erhöhte Dealbereitschaft, besonders im deutschen Mittelstand, begünstigt durch nachgeholte Transaktionen und verbesserte Marktbedingungen. Europaweit bleibt die Stimmung positiv, getragen von Technologie- und Cross-Border-Deals (ma-review.de, CMS).

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